Digitale Räume demokratisch gestalten und Plattformen regulieren – nicht nur für junge Menschen!
Die AGJ fordert, digitale Räume so zu gestalten, dass junge Menschen dort sicher, beteiligt und demokratisch handlungsfähig sind. Dafür braucht es klare Regeln für Plattformen, transparente Beschwerdestrukturen und einen konsequenten Schutz vor Gewalt und Manipulation im Netz.
Mit ihrem Positionspapier macht die AGJ deutlich, dass digitale Räume nicht nur wirtschaftlichen Interessen überlassen werden dürfen, sondern politisch gestaltet werden müssen. Im Mittelpunkt steht ein Ansatz, der junge Menschen zugleich schützt, befähigt und an Entscheidungen beteiligt.
Die AGJ betont, dass europäische Digitalpolitik und bestehende Gesetze dafür einen wichtigen Rahmen bieten, der weiterentwickelt und national konsequent umgesetzt werden muss. Ziel ist es, sichere digitale Räume zu schaffen, in denen demokratische Teilhabe und Bildung möglich sind.
Dazu gehören aus Sicht der AGJ insbesondere das Verbot schädigender und manipulativer Plattformfunktionen, kindgerechte Beschwerde- und Meldestrukturen sowie eine wirksame Strafverfolgung bei digitalen Gewalttaten.