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Zwischen Wohnungsnot und Zukunftschancen –Kindeswohl ist eine soziale Frage

Deutschland gehört zu den wirtschaftsstärksten Ländern der Welt. Doch für viele Kinder und Jugendliche ist das eigene Zuhause kein Ort der Sicherheit und Entfaltung. Die neue UNICEF-Studie zum kindlichen Wohlbefinden in Industrie- und OECD-Ländern macht deutlich, dass die Lebensbedingungen junger Menschen in Deutschland unverändert stark von der sozialen Herkunft abhängen.

UNICEF verweist ausdrücklich auf die Folgen von schlechten Wohnverhältnissen, fehlenden Rückzugsräumen und von Benachteiligung betroffenen Nachbarschaften für das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Wer beengt lebt, keinen ruhigen Platz zum Lernen hat oder in einem Umfeld aufwächst, das wenig Sicherheit und Unterstützung bietet, trägt diese Belastungen oft dauerhaft mit sich.

Im internationalen Vergleich zum Wohlbefinden junger Menschen erreicht Deutschland lediglich Platz 25 von 37 analysierten Ländern.

Quelle: jugendsozialarbeit.news vom 03.06.2026