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Umfrage und Stellungnahmen zur den Regelungen zum Neuen Wehrdienst

Umfrage und Stellungnahmen zu den Regelungen zum Neuen Wehrdienst

Anlässlich der seit dem 01. Januar 2026 geltenden Regelungen zum Neuen Wehrdienst, möchten Forschende der Universitäten Frankfurt und Hildesheim die Perspektiven junger Menschen zu diesem Thema erfassen und sichtbar machen. Im folgenden Artikel haben wir Stellungnahmen zum Thema gesammelt und die Umfrage verlinkt.


Vom 27. Februar bis zum 27. März 2026 sind junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren eingeladen, sich an der Onlinebefragung „Jugend und Wehrdienst – Perspektiven junger Menschen“ zu beteiligen.

Darum geht es
• Was denken junge Menschen über den Neuen Wehrdienst?
• Wie geht es ihnen mit den neuen Regelungen?
• Welche Stimmungen und Sorgen haben junger Menschen aktuell – insbesondere auch angesichts aktueller Kriege und Krisen?
• Welchen Einfluss hat der Neue Wehrdienst auf das Wohlbefinden junger Menschen?

Die Teilnahme an der Befragung dauert ca. 10 Minuten. Unter allen Teilnehmenden werden im Anschluss der Befragung 10 Gutscheine im Wert von 20€ verlost.

QR-Code zur Befragung


Stellungnahmen 

  • Zwischenruf der AGJ: Jugend in der Pflicht?! Engagement stärken statt Zwang einführen

    In der politischen Diskussion rücken Themen wie Wehrpflicht, freiwilliger oder verpflichtender Gesellschaftsdienst und die Stärkung der Reservekräfte wieder stärker in den Fokus. Als Gründe werden u. a. Sicherheits- und Demokratiefragen sowie der Mangel an Fachkräften im Sozialbereich genannt. Die AGJ betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer Beteiligung junger Menschen an diesen Debatten und verweist auf die Notwendigkeit, bestehende Freiwilligendienste wie FSJ, FÖJ und BFD besser zu fördern.

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  • Stellungnahme des Deutschen Bundesjugendrings

    Der DBJR stellt fest: Der Gesetzentwurf greift tief in das Selbstbestimmungsrecht junger Menschen ein und schafft strukturelle Voraussetzungen für eine mögliche Reaktivierung der Wehrpflicht – ohne offene, transparente und beteiligungsorientierte gesellschaftliche Debatte. Die politische Einbindung der noch nicht Wahlberechtigten bleibt bislang unzureichend. Junge Menschen werden politisch adressiert, wenn es um ihre Bereitschaft zum Einsatz geht – aber bislang nicht systematisch beteiligt, wenn über die Bedingungen dieses Einsatzes entschieden wird.

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  • Stellungnahme des Bund der Deutschen Katholischen Jugend

    Der BDKJ begrüßt, dass der neue Wehrdienst auf Freiwilligkeit setzt und keine Wehrpflicht reaktiviert. Er fordert, junge Menschen im Anschreiben des Ministeriums zugleich über zivile Freiwilligendienste zu informieren und diese rechtlich gleichzustellen. Zugleich lehnt der BDKJ verpflichtende Gesellschaftsdienste ab und sieht in der Stärkung freiwilliger Dienste eine Chance, zivilgesellschaftliches Engagement und Resilienz zu fördern.

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Neue Auflage: DeinDing, der Jugendbildungspreis BW

Jetzt bewerben: DeinDing, der Jugendbildungspreis BW

Gesucht werden die besten Projekte und Aktionen junger Menschen für „DeinDing“, den Jugendbildungspreis Baden-Württemberg. Mit dem Preis würdigt die Jugendstiftung Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg das Engagement Jugendlicher sowie aller anderen, die sich außerhalb des Schulunterrichts zusammen für eine Sache stark gemacht haben. Bewerbungsende ist der 17.04.2026.

Alle weiteren Informationen

Zur Bewerbung

Kontakt
Jugendstiftung Baden-Württemberg
– DeinDing 2026 –
0 70 42 / 83 17 – 0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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AGJF BW unterzeichnet neue Stellungnahme der AG Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit BW

AGJF BW unterzeichnet neue Stellungnahme der AG Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit BW

"Keine Inklusion ist zu teuer: Teilhabe ist Menschenrecht – keine freiwillige Wohltat!“ Unter diesem Titel hat die „AG Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit Baden-Württemberg“ eine Stellungnahme veröffentlicht, die im Zuge der Regierungsbildung und Kommunaler Entscheidungen ein wichtiges fachliches Signal senden soll. Diese kann fortlaufend von Einrichtungen und Personen unterzeichnet und weitergeleitet werden.

Die AG Inklusion ist ein freies Netzwerk von mehreren landesweiten, regionalen und lokalen Organisationen und Fachpersonen, das sich aus verschiedenen Perspektiven der Kinder- und Jugendarbeit und der Behindertenhilfe zusammensetzt. Es tauscht sich regelmäßig über gelungene inklusive Praxis der Kinder- und Jugendarbeit aus und diskutiert aktuelle Herausforderungen.

Mit der Stellungnahme möchte die AG aus fachlicher Sicht auf jüngere Debatten hinweisen, die für eine inklusive Kinder- und Jugendarbeit problematisch sind und diese Beobachtung an Entscheidungsträger*innen adressieren.

Die Grundaussagen der von der AG Inklusion erarbeiteten Stellungnahme sind:
• Inklusion ist ein Menschenrecht und keine freiwillige Leistung.
• Leistungen dürfen nicht gegen andere gesellschaftliche staatliche „Kosten“ ausgespielt werden. Die Nachteile davon sind finanziell und gesellschaftlich enorm.
• Im Sinne des "Nichts über uns ohne uns"- Grundsatzes müssen ALLE Kinder und Jugendlichen beteiligt werden.

Zur Stellungnahme

Es gibt die Möglichkeit, die Stellungnahme als Organisation oder Person zu unterzeichnen. Richtet hierzu gerne eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und teilt mit, in welcher Form der Name ergänzt werden soll.

Zur Webseite der Projektfachstelle

Kontakt
Anne Stelzel, Mareike Auch & Anna Teichrib
Projektfachstelle Inklusion
LAGO BW
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Qualitätskriterien für die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten für Vereine und Jugendverbände

Qualitätskriterien für die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten für Vereine und Jugendverbände

Neue Mindeststandards und Handlungsempfehlungen des Landes Baden-Württemberg wurden bei einem Fachtag Ende Februar vom Kinderschutzbung Landesverband BW veröffentlicht.
Viele Einrichtungen der OKJA, Vereine und Jugendverbände sind aktuell dabei, Schutzkonzepte zu entwickeln. Um den Prozess gut zu gestalten gibt es zahlreiche Arbeitshilfen – nun gibt es darüber hinaus landesweite Qualitätskriterien für Vereine und Jugendverbände.

Mit einer Erklärung können Organisationen sichtbar machen, dass sie sich in ihren Schutzprozessen daran orientieren.

Zu den Qualitätskriterien

Kontakt
Jessica Roth
Der Kinderschutzbund Landesverband Baden-Würrtemberg
0711 / 242818
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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VoiceUp!-Jugendnetzwerk stellt repräsentative Studie vor

VoiceUp!-Jugendnetzwerk stellt repräsentative Studie vor

Mitglieder des VoiceUp!-Jugendnetzwerks stellten in Berlin die Ergebnisse einer von ihnen selbst mitentwickelten, repräsentativen Jugendbefragung vor. Im Mittelpunkt standen echte Mitwirkung und die Sichtbarkeit junger Stimmen.

Wie blicken junge Menschen auf politische Debatten in Deutschland? Was gibt ihnen Zuversicht – und wo sehen sie Bedarf für Veränderung? Antworten darauf gab das VoiceUp!-Jugendnetzwerk, das zusammen mit Johanna Okroi auf einer Pressekonferenz der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die VoiceUp!-Studie 2025 vorstellte.
Besonders hervorzuheben ist der partizipative Ansatz: Die Studie ist maßgeblich von Jugendlichen selbst entwickelt worden. Mitglieder des Netzwerks haben Themen vorgeschlagen, Fragen formuliert, Ergebnisse interpretiert und politische Forderungen abgeleitet.
„Wir wollten nicht, dass über unsere Zukunft gesprochen wird, ohne dass wir gefragt werden“, erklärte eine Stimme aus dem Jugendnetzwerk.

Partizipation als Leitprinzip
Die Untersuchung basiert auf einer bundesweit repräsentativen Befragung von 1.500 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 26 Jahren. Ergänzend wurden Ideenwerkstätten in Wolgast und Gelsenkirchen durchgeführt.
Von der Entwicklung des Fragebogens bis zur öffentlichen Präsentation waren junge Menschen in alle Schritte eingebunden. Dieser Ansatz macht die Studie zu einem Beispiel dafür, wie Jugendbeteiligung konkret und wirkungsvoll umgesetzt werden kann.

Ergebnisse aus Sicht der jungen Menschen
Die Studie zeigt, welche Themen die Jugendlichen beschäftigten und welche Herausforderungen sie erleben:
• Gesellschaftlicher Zusammenhalt wird von 78 % als zentral für eine positive Zukunft bewertet, jedoch nur von 43 % tatsächlich empfunden.
• Ein Drittel fühlt sich „gar nicht richtig zur Gesellschaft zugehörig“.
• 59 % nehmen eine zunehmende Polarisierung politischer Meinungen wahr.
• Nur 42 % geben an, ihre politische Meinung frei äußern zu können.
• 24 % berichten von Einschüchterungen oder Bedrohung aufgrund politischer Aussagen.
• In Fragen der Generationengerechtigkeit zeigten sich vielfältige und differenzierte Positionen.

Forderungen der Jugendlichen
Die sechs jungen Sprecher*innen stellten politische Forderungen vor, die sie selbst aus den Ergebnissen abgeleitet hatten. Dazu gehörten unter anderem:
• ein flächendeckendes Wahlrecht ab 16,
• verbindliche Jugendbeteiligung in Bundes- und Landesgremien,
• langfristige Förderung von Demokratielernen,
• klare sozial- und bildungspolitische Perspektiven für junge Menschen.

Warum die Ergebnisse wichtig sind
Da junge Menschen in Deutschland eine Minderheit bilden und ihre Interessen im politischen Prozess häufig unterrepräsentiert sind, setzt VoiceUp! mit der Studie ein klares Zeichen: Junge Perspektiven gehören in politische Entscheidungsprozesse.
Mit der VoiceUp!-Studie 2025 machte das Jugendnetzwerk eindrücklich sichtbar, wie wertvoll und wirksam echte Jugendbeteiligung sein kann.

Zur Studie

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