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Informationen - Fragen und Antworten
  • AGJF
  • Corona
  • Informationen - Fragen und Antworten

Informationen - Fragen & Antworten

In diesem Teil haben wir - nach Themenbereichen geordnet - noch einmal die wichtigsten Grundlageninformation zusammengestellt. Im Anschluss folgen jeweils die häufigsten Fragen und Antworten.

Bezeichnungen für die Verordnungen
Die allgemeine Corona-Verordnung des Landes wird im Text als „Corona-VO“ bezeichnet. Die spezifische Verordnung für die Kinder- und Jugendarbeit bzw. Jugendsozialarbeit wird als „Corona-VO KJA/JSA“ bezeichnet.

Offenes Angebot / Gruppenangebot / Veranstaltung

Für alle Angebote der OKJA gelten die Regeln der §§ 9 und 10 der Corona-VO. Eine „feste Gruppe“ entsteht grundsätzlich bereits durch die Dokumentation aller Teilnehmenden. Inzwischen ist es so, dass über die Teilnehmenden vor der Veranstaltung nach § 10 „Informationen“ vorliegen müssen, also eine Art Anmeldung. Wie diese Anmeldung zustande kommt, ist nicht geregelt, hier bieten sich Spielräume, wenn die Teilnehmer*innen ohnehin bekannt sind, z.B. Stammbesucher*innen. Neu hinzukommende Kinder und Jugendliche können im Zuge eines Beratungsgesprächs hinzugenommen werden.  Wichtig für die Angebote der OKJA ist der Wegfall der Quadratmeter Regelung für die Angebote. Die Obergrenze der Teilnehmenden richtet sich nach der Corona-VO § 9 und 10 UND nach dem jeweils aktuellen Hygienekonzept. Für die Angebote gibt es keine inhaltlichen Vorgaben - zunächst sind alle Angebote erlaubt, also auch Kochangebote, Ausfahrten etc.


Für die Einrichtungen sind zwei Formate für ihre Angebote möglich:
1.    Ansammlung
2.    Veranstaltung

Ansammlung 


Sie bezeichnet ein Zusammentreffen von maximal 10 Personen (ohne Betreuer*innen) In der Corona-VO, die ab dem 2.11.20 gilt zusätzlich die Bedingung, dass die Teilnehmenden aus nicht mehr als zwei Haushalten kommen dürfen. Die Regelung in §9 ist insoweit außer Kraft. Das gilt auch für die OKJA. Diese Regelung wurde nun verlängert und gilt bis mindestens 20.12.20. Eine Ansammlung ist damit kaum mehr praktikabel. Alle Angebote der OKJA können grundsätzlich auch als Veranstaltungen nach § 10 durchgeführt werden. Alle Kriterien werden erfüllt.

Veranstaltung


Wird die Anzahl von 10 Personen aus zwei Haushalten überschritten, handelt es sich um eine Veranstaltung (§ 10 Corona-VO). Die Corona-VO ab dem 01.12.20 sieht hier eine Begrenzung auf 30 Personen vor (mit Betreuenden und anderen Mitwirkenden!).  Es besteht keine Abstandspflicht, jedoch eine Abstandsempfehlung nach § 2, Abs 1 Corona-VO. Außerdem besteht eine Dokumentationspflicht – siehe § 6 Corona-VO.

Teilnehmende müssen nach § 2 Abs 1 Corona-VO KJA/JSA feststehen – wie sieht das aus?
Zum einen die Frage, ob die Teilnehmenden „im Vorfeld“ bekannt sein müssen. Hier sei nochmal § 10 Abs 6, die Definition einer Veranstaltung zitiert:
„Veranstaltung im Sinne dieser Vorschrift ist ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht in der Verantwortung einer Veranstalterin oder eines Veranstalters, einer Person, Organisation oder Institution, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt.“
Die OKJA erfüllt nach unserer Interpretation diese Kriterien. Das Ministerium interpretiert jedoch die Formulierung „…an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt“ als Notwendigkeit, dass die Teilnehmenden bereits vorher feststehen müssen und es eine begrenzte Platzzahl gibt. Es kann also nicht jede*r einfach so vorbeikommen, sondern die Teilnehmenden sind dokumentiert und es können evtl. nicht alle teilnehmen, da die Zahl der Plätze nicht ausreichend ist.
In der Corona-VO KJA/JSA heißt es in § 2 Abs 1: „Wenn für die Dauer des Angebots … die Teilnehmerinnen und Teilnehmer feststehen…“. Eine Aussage, ab wann diese feststehen müssen, wird dort nicht getroffen. In einem Schreiben heißt es lediglich, dass „entsprechende Informationen deutlich vor Beginn des Angebots vorliegen“ müssen.

Der Hintergrund für diese Vorgabe ist, dass das Hygienekonzept nur dann eingehalten werden kann, wenn die Fachkräfte vorher wissen, wer und vor allem wie viele Kinder und Jugendliche kommen. Es soll auf alle Fälle vermieden werden, dass die Anzahl der Besucher*innen das Hygienekonzept „überfordert“. Es ist nicht bestimmt, wie lange vor Beginn des Angebotes dies Informationen vorliegen müssen bzw. worin exakt die Informationen bestehen müssen. Sie müssen ihren Zweck erfüllen.

Damit mindestens sowas Ähnliches wie ein Offener Betrieb stattfinden kann, empfehlen wir Folgendes:
Im Hygienekonzept sollte die maximale Zahl der Personen, die an einem Angebot teilnehmen können, festgelegt sein. Diese Maximalzahl darf nicht überschritten werden. Bevor die Einrichtung mit dem Angebot beginnt, muss klar sein, wer (evtl.) und vor allem wie viele kommen, damit ggf. die Hygienemaßnahmen angepasst werden können. Das geht natürlich am einfachsten mit einer Anmeldeliste. Auf welche Weise eine solche Liste entsteht, ist nicht festgelegt.
Die Dokumentation ist beim Betreten der Einrichtung natürlich dennoch erforderlich. Unzulässige Ansammlungen vor der Einrichtung sind zu vermeiden.

Durch die neue Begrenzung auf max. 30 Personen entfällt die frühere Aufteilung in 30er-Gruppe. Grundsätzlich ist es möglich, mehrere Veranstaltungen in einer Einrichtung durchzuführen. Die Gruppen dürfen sich dabei jedoch nicht begegnen, außerdem dürfen die Angebote nicht im selben Raum stattfinden, das würde das Ziel der Vorgaben unterlaufen. Es kommt dabei sehr auf die lokalen Verhältnisse an. Wenn beispielsweise zwei Stockwerke zur Verfügung stehen, könnte eine solche Variante funktionieren. Es gibt sicherlich auch Raumsituationen, bei denen beispielsweise zwei 15er-Gruppen sinnvoll sind.
Während des Angebotes kann die Gruppe aufgefüllt werden, es können also weitere Besucher*innen hinzukommen. Jedoch darf die Gesamtzahl die Grenze von 30 nicht übersteigen!

Durch die Dokumentationspflicht auch bei Ansammlungen fällt der einzige echte Unterschied zwischen Veranstaltung und Ansammlung in der KJA weg. Theoretisch ist es denkbar, dass wenn mehr als 100 Personen im Wechsel eine Ansammlung von max 10 Personen im Verlauf eines Angebotes besuchen, sich daraus ein Vorteil im Sinne einer erhöhten Zahl von Teilnehmenden ergibt. Aus Infektionsschutzgründen ist ein solches Ausmaß an Kommen und Gehen aber auf alle Fälle zu vermeiden.

Fragen und Antworten

Was genau ist der Unterschied zwischen Ansammlung und Veranstaltung?

Der Unterschied zwischen Ansammlung und Veranstaltung ist grundsätzlich die Teilnehmer*innenzahl, inzwischen auch die Zahl der Haushalte, aus denen die Teilnehmenden kommen. Eine Dokumentation ist mit der Regelung ab dem 07.11.20 bei praktisch allen Angeboten Pflicht. Dieser Unterschied fällt zukünftig weg.
Eine Ansammlung besteht aus maximal 10 Personen (ohne Betreuende), die aus max. zwei Haushalten kommen dürfen. Die Teilnehmenden dürfen kommen und gehen.
Eine Veranstaltung besteht aus bis zu 30 Personen (mit Betreuenden und weiteren Mitwirkenden). Alle Personen müssen dokumentiert werden. Ein Auffüllen bis zur TN-Begrenzung ist möglich.

Wer legt fest, ob es sich um eine Veranstaltung oder um eine Ansammlung handelt?

Das können die Träger bzw. Einrichtungen selber definieren, je nach dem, mit welchem Andrang sie rechnen. Im Hinblick auf die aktuellen Regelungen, die bis mindestens 20.12. gelten, ist eine Ansammlung kaum mehr praktikabel.

Müssen sich Besucher*innen vor ihrem Besuch in der Einrichtung dort anmelden?

Für eine Veranstaltung ist es laut einer Interpretation aus dem Ministerium notwendig, dass „entsprechende Informationen bezüglich der Teilnehmenden deutlich vor Beginn des Angebots vorliegen.“  Diesen Zweck erfüllt natürlich am besten eine Anmeldeliste. Es ist jedoch nicht geregelt, auf welche Weise eine solche Liste zustande kommt, sprich: die Art und Weise, wie die „entsprechenden Informationen“ zustande kommen, bleibt der Einrichtung bzw. dem Träger überlassen. Vermieden werden muss der Eindruck, dass es sich bei den Angeboten der OKJA – auch beim Offenen Betrieb! – um reine Freizeit- bzw. Spaßangebote handelt, die sich beispielsweise von einem Clubbesuch nicht unterscheiden. Die Vielzahl an Beratungsprozessen, die im Offene Betrieb zustande kommen, die Vielzahl an weiteren Lernprozessen (wie oft diskutieren die Fachkräfte mit den Jugendlichen über die Pandemie, die Regeln etc.!?!) ist aus unserer Sicht so groß, dass der Charakter der außerschulischen Bildung durchgehend zutrifft.

Wird zwischen Innen- und Außenbereich unterschieden?

Nein, in der Verordnung findet sich keine Unterscheidung, die Regeln gelten gleichermaßen. Das Ansteckungsrisiko ist allerdings in Innenräumen deutlich größer als im Außenbereich. Deshalb gibt es die Empfehlung, möglichst viele Angebote nach draußen zu verlagern. Insbesondere bewegungsintensive Angebote, oder Angebote, bei denen der Abstand von 1,5m regelmäßig unterschritten wird, finden besser draußen statt. Natürlich ist das in der kalten Jahreszeit ein Problem. Ein zunehmend wichtiger Aspekt ist deswegen das Lüften. In den Schulen wird regelmäßig alle 20 Minuten der Klassenraum gelüftet. Es empfiehlt sich, das Lüften im Hygienekonzept festzuschreiben.

Dokumentationspflicht

Die Pflicht zur Dokumentation besteht sowohl bei Veranstaltungen, als auch bei Ansammlungen, wenn sie vom Träger initiiert sind (§2 Abs 2). Sie richtet sich dann nach § 6 der Corona-VO (Datenerhebung).

Fragen und Antworten

Welche Daten müssen im Rahmen eines Angebots erhoben werden?


Nach § 6 Corona-VO müssen zur Datenerhebung von Besucher*innen oder Teilnehmer*innen folgende Daten erhoben werden:

  • Vor- und Nachname
  • Anschrift
  • Datum und Zeitraum der Anwesenheit
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

Diese Daten sind für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren und sodann zu löschen. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen. Die Daten sind auf Verlangen der zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist.
Die zur Datenerhebung verpflichteten Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, sind von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme der Veranstaltung auszuschließen. (Quelle: www.ljrbw.de/corona).

Gibt es Formvorschriften zur Datenerhebung?

Nein, das kann eine einfache Liste mit den notwendigen Angaben sein.

Abstandsregelung

Abstandsregel (§ 2 Corona-VO)

Die Corona-VO unterscheidet nach wie vor zwischen der Abstandsempfehlung (§2 Abs 1 Corona-VO) und der Abstandspflicht (§ 2 Abs 2 Corona-VO).

Für die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit gilt die Abstandsempfehlung – unabhängig davon, ob die Angebote in der Einrichtung, im Außengelände oder im öffentlichen Raum stattfinden und unabhängig davon, ob es sich um eine Ansammlung oder eine Veranstaltung handelt.

Wird ein Angebot aus der Einrichtung heraus in den öffentlichen Raum verlagert, dann gilt zunächst nach § 2 Abs 2 Corona-VO die Abstandspflicht bei Gruppen von mehr als 10 Personen also definiert als Veranstaltung. Gerade bei Veranstaltungen mit mehr als 10 Teilnehmenden ist jedoch eine Abstandspflicht unter dem Gesichtspunkt der Aufsichtspflicht kaum praktikabel, die Teilnehmenden wären im öffentlichen Raum weit verstreut. Deshalb kommt an der Stelle die Frage der Zumutbarkeit ins Spiel. Bei den meisten Veranstaltungen der Kinder- und Jugendarbeit dürfte die strikte Einhaltung der Abstandspflicht im öffentlichen Raum unzumutbar sein. Das gilt auch im Hinblick auf die reduzierte Personenzahl bei Ansammlungen.

Fragen und Antworten

Gilt die Abstandsempfehlung bei Veranstaltungen nur für Teilnehmer*innen / gilt für Mitarbeiter*innen eine Abstandspflicht?

Die Abstandsempfehlungen gelten für Teilnehmende und Mitarbeiter*innen gleichermaßen. Da wird kein Unterschied gemacht.

Muss in Gruppen unter 10 Personen im öffentlichen Raum Abstand untereinander gehalten werden?

Für alle Angebote der Kinder- und Jugendarbeit gilt generell die Abstandsempfehlung, unabhängig davon, ob sie im öffentlichen Raum stattfinden oder nicht und unabhängig von der Personenzahl.

Wie ist das bei Konzerten? Gilt da auch die Abstandspflicht?

Kulturveranstaltungen sind derzeit bis mindestens 20.12. und voraussichtlich noch viel länger, untersagt.

 

Wenn die 1,5 m Abstand nicht eingehalten werden können, müssen dann weiterhin Mundschutze oder andere Barrieren genutzt werden?

Inzwischen gibt es eine Maskenpflicht für alle Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, soweit sie in geschlossenen Räumen stattfinden.

Kann man Ferienfreizeit mit mehr als 100 Personen gänzlich ohne Abstand durchführen?

Feienfreizeiten sind bis mindestens 20.12., wahrscheinlich auch darüber hinaus, nicht erlaubt.

Spielt das Alter der Kinder bei der Abstandspflicht eine Rolle?

Wir wissen, dass es nicht immer möglich ist, den empfohlenen Abstand einzuhalten. Ein Kind auf Abstand bei Heimweh oder anderen Ereignissen zu trösten ist nicht möglich, ebenso, wenn Kinder sich im Spiel vertiefen. Dabei handelt es sich um die "Unzumutbarkeit", von der in den Empfehlungen die Rede ist.
Wenn es pädagogisch notwendig ist, darf die Abstandsempfehlung also unterschritten werden. Entscheidet situativ und verantwortungsvoll.

Gilt die Abstandsregel auch im Erste-Hilfe-Fall?

Generell gilt die Abstandsempfehlung. Bei Verletzungen stehen Bergung und Wundversorgung an erster Stelle. Hier kann natürlich kein Abstand gehalten werden.
Wenn die Hilfe planbar ist z.B. bei einem Verbandswechsel, empfiehlt sich ein Mundschutz und Handschuhe.

Darf man Angebote mit Körperkontakt machen?

Die Abstandsempfehlung gilt, ist aber keine Pflicht. Körperkontakt ist somit nicht verboten. Im Sinne verantwortungsvollen Handelns sollte direkter Kontakt jedoch so gut es geht eingeschränkt werden.

Sind Abstandsmarkierungen auf dem Gelände noch notwendig?

Ja! Es gibt bindende Hygieneanforderungen (§4 der Corona-VO).
Es müssen Besucher*innenströme und Warteschlangen gelenkt werden. Regelmäßiges Lüften ist vorgeschrieben, ebenso die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden. Dort sind auch die Zutritts- und Teilnahmeverbote geregelt. (s. auch Hygienekonzept / Desinfektion)

Gibt es eine Zutrittsbeschränkung zu kleinen Räumen, z.B. Sanitärräumen?

Nein, da die Abstandsempfehlung gilt, gibt es keine Beschränkung. Dennoch muss im Hygienekonzept beschrieben sein, wie die Abstandsempfehlung umgesetzt wird. Das gilt dann für alle Räume. Außerdem gilt generell die Maskenpflicht!

An- und Abreise zu Veranstaltungen

Bei einer organisierten Anreise zum Veranstaltungsort (die Veranstaltung beginnt bei Abfahrt) gilt eine Maskenpflicht in allen Fahrzeugen, egal ob Bus, ÖPNV oder Privat-PKW.
Bei einer privaten Anreise (die Veranstaltung beginnt am Veranstaltungsort) gelten die Regelungen für den öffentlichen Raum, also Ansammlungen bis 10 Personen sind erlaubt (hinzu kommen die speziellen Regelungen für Verwandte und Haushalte) – Abstandsempfehlung und keine Maskenpflicht.

Fragen und Antworten

Dürfen die Autos jetzt wieder voll besetzt werden, wenn alle Mundschutz tragen?

Ja, Autos dürfen voll besetzt werden. Mundschutz ist abhängig davon, ob die Anreise privat erfolgt oder vom Veranstalter organisiert ist.
Die Pflicht für den Mundschutz besteht nur bei der vom Veranstalter organisierten AN- und ABREISE zu Angeboten. Das gilt im Übrigen nicht nur für Anfahrten zu Zeltlagern/Ferienlagern, sondern für alle Ausfahrten!

Gibt es die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu gründen oder Busunternehmen zu verwenden?

Fahrgemeinschaften sind erlaubt. Hierfür gibt es keine bestimmten Regeln, es schadet aber nicht, Masken zu tragen. Man kann auch Reisebusse mieten – dort greift die ReisebusseVO, aber das wissen die jeweiligen Unternehmen natürlich.
Wenn die Fahrgemeinschaft, z.B. in einem Kleinbus, privat (z.B. von den Eltern) organisiert ist, gelten keine Regeln. Wenn der Veranstalter den Bus organisiert, gelten die Regeln des ÖPNV (also: Maske auf).

Maskenpflicht

Das Tragen der Maske ist ab dem 01.12.20 in der OKJA generell Pflicht. Möglicherweise gibt es Widerstände der Besucher*innen, für die eine Maskenpflicht durchaus eine erhebliche Einschränkung darstellen kann. Angesichts der aktuellen Situation empfehlen wir eine strikte Einhaltung. Die Maskenpflicht gilt natürlich auch für Betreuende!

Speisen und Getränke

Kochen und gemeinsames Essen ist in vielen Einrichtungen der OKJA Alltag. Dies ist nach wie vor möglich. Dabei sollten, wenn möglich, die Abstandsregeln eingehalten werden.
Für Kochangebote und Grillen gelten die allgemeinen Hygieneregeln für dem Umgang mit Lebensmitteln natürlich weiterhin. Dazu gehört auch, dass darauf geachtet wird, dass Speisen und Getränke nicht von allen angefasst werden (müssen).
Speisen und Getränke dürfen im Jugendhaus verkauft werden.
Die Kinder und Jugendlichen dürfen mitgebrachte Speisen und Getränke zu sich nehmen. Keine Vorschrift, aber dennoch wichtig: Die Besucher*innen sollten ihr Geschirr/Besteck nicht gemeinsam nutzen, ihr Essen nicht teilen.

Fragen und Antworten

Darf man einen Großeinkauf fürs Grillen machen oder müssen alle selbst ihre Salate und Grillgut mitbringen?

Die Einrichtung darf für alle einkaufen. Es ist darauf zu achten, dass Geschirr, Besteck und Gläser nicht geteilt werden. Auch sollten sich nicht alle auf einmal um das Feuer quetschen. Ein Grillen in mehreren Gruppen hintereinander ist da sinnvoll.

Sind bei der Ausgabe von Speisen besondere Regeln zu beachten?

Neben den allgemeinen Hygienevorschriften, die auch ohne Corona gelten, gibt es dafür keine speziellen Regelungen mehr. Bitte aber derzeit sehr auf Hygiene achten!

Sportangebote und Singen

Die Informationen zu Sportangeboten und Singen stammen alle aus den Corona-FAQs des Landesjugendringes: www.ljrbw.de/corona. Dort stehen zudem viele weitere Informationen rund um Zeltlager, Ferienfreizeiten etc.

Einzelheiten für Sportangebote sind in der Sport-Verordnung zu finden:
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/201022_KM-SM_CoronaVO_Sport_konsolidiert.pdf

Regelungen für das gemeinsame Singen sind in der Corona Verordnung für Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/CoronaVO+Musikschulen+ab+14_+September+2020

Fragen und Antworten

Dürfen Gruppen gemeinsam singen?

Gesangseinlagen sollten am besten gänzlich in den Außenbereich verlagert werden, das ist am sichersten. Im Innenbereich sollte derzeit darauf verzichtet werden. Weitere Regelungen, die analog angewendet werden können, sind in der Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen durch das Kultusministerium geregelt.

Sind sportliche Aktivitäten mit Körperkontakt erlaubt?

Den Sportvereinen ist jeglicher Sport derzeit untersagt, erlaubt sind ausschließlich Individualsportarten wie Radfahren oder Joggen. Daher stellt sich die Frage, ob solche Angebote derzeit ratsam sind. Wenn, dann sollten sie einen besonders ausgewiesenen Bildungscharakter haben.

Hygienekonzept / Desinfektion

Jede Einrichtung muss ein Hygienekonzept erstellen! Das ist Pflicht. Genauso braucht ihr grundsätzlich für jede Veranstaltung ein Hygienekonzept. Das sagt der §2 Absatz 4 der Corona-VO KJA/JSA und § 10 der Corona-VO. Das Hygienekonzept muss beschreiben, wie die allgemeinen Vorschriften in § 4 Corona-VO umgesetzt werden. Runtergebrochen und etwas zusammengefasst heißt es da:

  • Die Besucher*innenströme sollen so geleitet und beschränkt werden, dass es weiterhin möglich ist, die Abstandsempfehlung von 1,5m einzuhalten. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass sich keine Warteschlangen bilden.
  • Wichtig ist, dass das Hygienekonzept vor allem für Veranstaltungen nach § 10 die Zahl der maximal zulässigen Personen in einer Einrichtung festlegt. Das richtet sich nach der Art und Größe der Einrichtungen.
  • Räume, in denen sich Personen aufhalten, sollten regelmäßig (stoß-)gelüftet werden. Wenn ihr Lüftungsanlagen habt, müsst ihr diese regelmäßig warten lassen.
  • Gegenstände und Oberflächen, die häufig angefasst werden, müssen regelmäßig gereinigt werden (Seife genügt!), genauso wie Sanitärbereiche (Toiletten, Duschen, …).
    Gegenstände, die in den Mund genommen werden, müssen direkt nach Benutzung gereinigt oder desinfiziert werden.
  • Ihr müsst immer genügend Seife zur Verfügung stellen. Wenn es keine Möglichkeit gibt die Hände zu waschen, muss stattdessen Desinfektionsmittel bereitstehen. Wichtig ist auch, dass ihr Einmal-Handtücher benutzt oder „andere gleichwertige hygienische Handtrockenvorrichtungen“. Wenn ihr Stoffhandtücher oder andere Textilien zur Verfügung stellt, müssen diese direkt nach der Benutzung gewechselt werden
  • Ihr müsst die Kinder und Jugendlichen über die aktuellen Hygienestandards / die Regeln eures Hygienekonzepts informieren: z.B. wo sie Hände waschen können und wie das am besten geht, wann sie an Angeboten nicht teilnehmen dürfen (z.B. wenn sie Erkältungssymptome haben), dass sie Abstand halten müssen…


Prinzipiell müsst ihr euer Hygienekonzept nicht „genehmigen lassen“ oder einer Behörde vorlegen. Werdet ihr aber danach gefragt, seid ihr dazu verpflichtet, es vorzulegen und darüber Auskunft zu erteilen.

Fragen und Antworten

Brauche ich für jede Veranstaltung ein eigenes Hygienekonzept (z.B. für das Ferienprogramm)?

Das Hygienekonzept kann umfassend für alle Angebote formuliert sein, wenn sie die verschiedenen Aspekte der Einzelveranstaltungen mit regelt. Evtl. ist es sinnvoll, die Veranstaltungen zu kategorisieren, sonst wird sie durch zahlreiche Einzelregelungen unübersichtlich.

Werden Ferienangebote von anderen Veranstaltern (z.B. Sportverein) durchgeführt – welches Hygienekonzept gilt dann?

Alle Veranstalter, die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit durchführen, brauchen auch ein Hygienekonzept für ihre Veranstaltung. Das ist für sie genauso Pflicht wie für die Einrichtungen der OKJA. Manche brauchen vielleicht Unterstützung bei der Erarbeitung.

Was muss man beim Reinigen und Desinfizieren beachten?

In der Verordnung heißt es nur, dass ihr regelmäßig Flächen und Gegenstände, die häufig berührt werden, reinigen müsst. Das heißt auch: ihr müsst nicht wild desinfizieren! Seife reicht völlig aus. Was wer wie oft reinigt, müsst ihr in eurem Hygienekonzept festlegen.
Die Reinigung muss auch nicht zwingend dokumentiert werden, empfiehlt sich aber vorsichtshalber, falls es zum Infektionsgeschehen kommen sollte.

Wenn sich Gegenstände schlecht reinigen lassen, kann ich diese dann nicht mehr benutzen?

Tatsächlich ist regelmäßiges Reinigen manchmal gar nicht so leicht, z.B. bei Unokarten oder anderen Gesellschaftsspielen. Wir empfehlen, hier eine "Quarantäne Box" anzulegen. Das heißt, alles, was benutzt wurde und sich nicht reinigen lässt, kommt für 24 Stunden in Quarantäne. Am nächsten Tag kann das Spiel dann wieder gespielt werden. Bei manchen kleinteiligen Gegenständen ist es vielleicht auch möglich, sie in die Spülmaschine zu packen (z.B. Lego). Hier empfiehlt es sich, kreativ zu sein.

Gibt es ein Muster für ein veranstaltungsspezifisches Hygienekonzept?

Ihr dürft euch gerne bei der Akademie der Jugendarbeit BW bedienen: https://www.jugendakademie-bw.de/kleingedrucktes/veranstaltungsspezifisches-hygienekonzept.html
Ein weiteres Muster, von der Beladung des Busses bis zur Abgabe der Kids nach der Freizeit, findet ihr im Konzept der KJG Mainz-Laubenheim (ggf. an die Bedinungen vor Ort anpassen): https://kjglaubenheim.de/zeltlager-hygienekonzept/ (Quelle: www.ljrbw.de/corona).

Muss für ein mehrtägiges Wochenendseminar mit Übernachtung ein Präventions- und Ausbruchsmanagement erstellt werden?

Hierzu haben wir vom Sozialministerium folgende Auskunft erhalten:
"Das Präventions- und Ausbruchsmanagement richtet sich in seinem Ausmaß und seiner Intensität nach der Dauer und Art des Angebots und den Beteiligten. Bei zeitlich kurzen Angeboten wie beispielsweise Wochenendseminare sind vor allem die folgenden Schritte sicherzustellen:

  • Die Beauftragten für das Management sind zu benennen.
  • Die Information aller Beteiligten im Vorfeld muss erfolgen.
  • Eine Person mit Symptomen, die auf eine mögliche Covid-19 Erkrankung hinweisen, muss natürlich unverzüglich zum Arzt und kann nicht weiter an der Veranstaltung teilnehmen.
  • Sollte der Verdachtsfall vom Arzt positiv bestätigt werden, ist das lokal zuständige Gesundheitsamt (sofern es nicht schon tätig geworden ist) zu informieren und diesem die Kontaktdaten aller Beteiligten zu übermitteln, auch wenn zwischenzeitlich das Angebot beendet ist. Die Information der Beteiligten erfolgt dann in Absprache mit oder durch das lokal zuständige Gesundheitsamt."

(Quelle: www.ljrbw.de/corona).

Auch an der Stelle ist die Eigenverantwortung des Trägers gefragt. Es kommt auf die Dauer und Art des Angebotes an. Je länger je mehr Kinder/Jugendliche, je weniger die Abstandsempfehlung eingehalten werden kann, desto genauer und umfassender muss das Präventions- und Ausbruchsmanagement ausformuliert sein.

Braucht man das Präventions- und Ausbruchsmanagement bei jeder Art von Freizeit oder nur bei Freizeiten mit Übernachtungen?

Verpflichtend ist es bei Freizeiten mit Übernachtung. Es schadet aber trotzdem nicht, sich dazu Gedanken zu machen und es zu verschriftlichen (Quelle: www.ljrbw.de/corona).

Ferienprogramme, Stadtranderholung und Spielstädte

Solche Angebote sind erlaubt. Sie werden als „Veranstaltung“ definiert. Es gelten die bereits genannten Regelungen: max. 30 TN (incl. Betreuende). Es gibt keine Vorschriften zur Größe des Geländes o.ä. Wichtig auch hier: es ist ein Hygienekonzept erforderlich!

Mehrtägigen Veranstaltungen mit Übernachtung sind derzeit nur in ganz wenigen Ausnahmefällen erlaubt und für die OKJA derzeit nicht praktikabel. Erlaubt sind mehrtägige Veranstaltungen ohne Übernachtung.

Die Ausgabe von Speisen und Getränken ist möglich. Es wird nochmal besonders auf die ohnehin schon geltenden Hygieneregelungen im Umgang mit Lebensmitteln verwiesen. Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass die Teilnehmenden ihr Geschirr/Besteck nicht gemeinsam nutzen, ihr Essen nicht teilen. Klar ohnehin: auch hier die besondere Handhygiene!

Auf der Homepage des Landesjugendrings Baden-Württemberg findet sich eine umfangreiche Fragen- und Antwortsammlung zum Themengebiet Ferienprogramme.
Hier geht es zu den FAQs : https://www.ljrbw.de/corona

Fragen und Antworten

Müssen ehrenamtliche Betreuer*innen zwischen Freizeiten noch die „Karenzzeit“ von 2 Wochen einhalten?

Nein, diese Pflicht besteht nicht mehr.

Teilnahmeverbot für Verdachtsfälle / Arbeitsschutz

Das Zutritts- und Teilnahmeverbot regelt der §7 der Corona-Verordnung. 
Es gilt, wenn eine Person

  • im Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person steht oder stand, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind,
  • oder sie die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweist (Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen). Dieses Verbot gilt nicht, wenn eine Nicht-Teilnahme im Einzelfall unzumutbar ist, die Teilnahme aus bestimmten Gründen erforderlich ist oder das Ansteckungsrisiko für Andere durch besondere Schutzmaßnahmen minimiert ist.


Die Einschränkung des Verbotes dürfte in der Jugendarbeit allerdings selten zutreffend sein.

Arbeitsschutz


Die Corona-VO trifft in § 8 recht umfangreiche Regelungen zum Arbeitsschutz von Mitarbeitenden. Da geht es um umfassende Information, ausreichende Möglichkeiten zur Hygiene, Mund-Nasen-Schutz und darum, dass Vorerkrankungen beim Einsatz entsprechend berücksichtigt werden. Arbeitnehmer*innen sind jedoch nicht verpflichtet, dem Arbeitgeber Vorerkrankungen mitzuteilen.
Darüber hinaus empfehlen wir die Hinweise des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Hinweise zu Arbeitsschutzstandards

Fragen und Antworten

Wie stelle ich sicher, dass ein Kind/ein Jugendlicher nicht krank ist?

Grundsätzlich könnt ihr nie vollkommen sicherstellen, dass ein Kind oder ein Jugendlicher nicht infiziert ist. Ihr seid auch nicht dazu verpflichtet, Fieber zu messen. Auch eine so genannte „Selbstauskunft“ zum Gesundheitszustand ist nicht notwendig. All diese Maßnahmen sind sowieso hinfällig, sobald eine falsche Selbstauskunft gegeben wird oder z.B. noch schnell vor dem Treffen mit Freunden ein fiebersenkendes Mittel geschluckt wird. Umso wichtiger ist es also, den Kindern und Jugendlichen in Gesprächen immer wieder zu vermitteln, wie wichtig es ist, dass sie selbst einschätzen, wann sie nicht teilnehmen können. Hier ist vielmehr pädagogische Vermittlungsarbeit gefragt als konkrete Überprüfung.

Was ist mit Jugendlichen, die Erkältungssymptome haben, aber einen negativen Coronatest aufweisen können?

Grundsätzlich schließt die Corona-Verordnung Personen mit coronatypischen Krankheitssymptomen von einer Teilnahme aus. Da der Coronatest nicht weiter erwähnt wird, gilt dies auch in einem solchen Fall, in dem ein Jugendlicher einen negativen Test vorweisen kann. Tests sind leider auch nur teilweise aussagekräftig; zum einen können sie falsch ausschlagen, zum anderen kann der Jugendliche auch nach dem Test mit einer mit Corona-infizierten Person in Kontakt gekommen sein (und dann die Erkältungssymptome entwickeln).

Gibt es eine Empfehlung für Kinder mit Behinderung?

Kinder mit Behinderungen müssen nicht ausgeschlossen werden. Allerdings wird „Personen mit Vorerkrankungen bzw. besonders gefährdeten Gruppen empfohlen, eine Entscheidung über eine Teilnahme sorgfältig abzuwägen. Es empfiehlt sich zur Klärung ein Gespräch zwischen Trägern, Teilnehmenden und Erziehungsberechtigten.“ (Quelle: "Gemeinsame Empfehlungen..." S.12)
Dabei gilt es Risiko und Präventionsmaßnahmen abzuklären, damit alle Beteiligten verantwortlich handeln können. Es spielen individuelle Faktoren des Angebots eine Rolle (Gruppengröße, Art der Aktivitäten, wie gut kann Abstand gehalten werden, Kompetenzen der Teamer*innen, gibt es Assistenz).
Träger sollten von den Erziehungsberechtigten oder Teilnehmenden bereits bei der Anmeldung abfragen, ob mögliche Vorerkrankungen (z.B. Asthma) und chronische Symptome, die denen einer Covid-19-Infektion ähneln, vorliegen. Das vermeidet Irritation am Abreisetag…
Eine Teilnahme von Kindern und Jugendlichen mit akuten Erkrankungssymptomen ist generell nicht möglich 
(Quelle: www.ljrbw.de/corona).

Müssen Eltern schriftlich versichern, dass die Kinder gesund sind, keinen Kontakt zu Infizierten hatten und/oder Vorerkrankungen haben?

Nein, dazu gibt es keine Verpflichtung. Die Info, dass Kinder mit Verdacht auf eine Infektion nicht teilnehmen dürfen, sollte im Elterninfobrief stehen.
Wenn es euch sinnvoll erscheint, eine solche Versicherung schriftlich zu haben, könnt ihr das z.B. als Checkbox in eure Freizeit-Anmeldung direkt einbauen oder auf einem extra Blatt bestätigen. In den FAQs des Landesjugendringes findet sich ein Vorschlag, wie das konkret aussehen kann (www.ljrbw.de/corona). Wir empfehlen eine solche schriftliche Versicherung jedoch nicht.

Dürfen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die der Risikogruppe angehören, bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden?

Nein. Nach § 8 der Corona-VO dürfen haupt- und ehrenamtliche Betreuende, die einer Risikogruppe angehören, nicht für Tätigkeiten mit "vermehrtem Personenkontakt" und wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann, eingesetzt werden. Das ist eine klare Ansage. Bitte sehr darauf achten! Wer der Risikogruppe angehört, entscheidet im Zweifelsfall der Arzt.

Kooperationen und Vermietungen

Kooperationen mit der Schule
Maßgeblich ist die Corona-VO Schule. Siehe: https://km-bw.de/site/pbs-bw-km-root/get/documents_E-911848583/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Artikelseiten%20KP-KM/1_FAQ_Corona/CoronaVO%20Schule_15_10.pdf

Grundsätzlich gilt zunächst § 2, Ab 7 nach dem die Mitwirkung außerschulischer Personen mit Zustimmung der Schulleitung zulässig ist. Wenn eine vertragliche Grundlage für die Tätigkeit der außerschulischen Personen besteht, ist diese Erlaubnis nicht erforderlich. Für Angebote im Ganztagsbetrieb gilt § 3. Diese können weiterhin stattfinden.
Durch die Pandemiestufe 3 sind weitere Regelungen für diesen Bereich gültig, diese finden sich in § 6a. Der regelt die Maskenpflicht auch im Unterricht sowie in Ziff 3 die Bedingungen, unter denen schulische Räume genutzt werden können. Das wurde weiter eingeschränkt. Außerunterrichtliche Veranstaltungen sind derzeit untersagt (§ 6a, Ziff. 4).
 

Vermietung von Räumen in der Einrichtung
Dies ist zwar grundsätzlich möglich, derzeit jedoch kaum praktikabel. Rein formal gesehen ist eine Vermietung als Privat-Veranstaltung zu sehen. Diese sind bis zum 30.11. stark eingeschränkt, Es dürfen sich nicht mehr als zwei Haushalte und max. 10 Personen treffen dürfen. Alles andere ist untersagt.
Dabei gilt ausdrücklich das Hygienekonzept der Einrichtung. Wir empfehlen daher, im Mietvertrag das Hygienekonzept der Einrichtung bindend zu vereinbaren. Je nachdem, wer Mieter*in ist, kann es auch angebracht sein, die Einhaltung zu kontrollieren. Das ist formal nicht verpflichtend, jedoch nach unserer Einschätzung Teil verantwortungsvollen Handelns in der Pandemiesituation.

Fragen und Antworten

Braucht der Träger der Schulsozialarbeit ein extra Hygienekonzept, wenn er eine Veranstaltung durchführt, oder gilt das Konzept der Schule?

Ist die Veranstaltung eine Schulveranstaltung, dann gilt das Konzept der Schule und der Träger braucht kein eigenes.

Können die Mieter*innen einer Räumlichkeit im Jugendhaus gezwungen werden, sich an das Hygienekonzept der Einrichtung zu halten?

Das kann im Mietvertrag bindend vereinbart werden – was wir auch dringend empfehlen! Dann hat sich der Mieter/die Mieterin auch daran zu halten.

Wenn wir Räume vermieten, wer ist dann für das Hygienekonzept zuständig?

Prinzipiell gilt: in eurer Einrichtung gelten eure Regeln, also auch euer Hygienekonzept. Das sollte auf alle Fälle mit den Mieter*innen klar besprochen sein. Es kann sich derzeit kein Jugendhaus leisten, wegen einer privaten Vermietung zum Hotspot zu werden! Es ist auch möglich, ein Hygienekonzept spezifisch für Vermietungen zu formulieren. Im Zweifelsfall ist es durchaus angebracht, das auch zu kontrollieren. Im Infektionsfall wird (zumindest was die öffentliche Wahrnehmung angeht) das Jugendhaus als Verursacher gesehen werden – überlegt also auch welchen Gruppen ihr zutraut sich an die Vorgaben zu halten… 

Spielmobile

Der Einsatz ist möglich unter verschiedenen Bedingungen:


  • Analog der Regelung für den Offenen Bereich der Jugendzentren müssen die Aktionen der Spielmobile als Veranstaltungen mit Dokumentationspflicht und mit vorheriger Information über die Teilnehmenden stattfinden. Die Grenze von 30 Personen gilt auch hier!
  • Wichtig ist es, dass dafür ein abgegrenztes Gelände zur Verfügung steht. Das kann auch selbst mit Absperrbändern oder ähnlichem hergestellt werden – bitte mit dem Ordnungsamt abklären!! Es gilt die Abstandsempfehlung.
  • In Absprache (und nur dann) mit dem Ordnungsamt können Flächen als „temporäre Spielplätze“ definiert werden. Hier gelten dann die Regelungen für den Besuch von Spielplätzen, d.h. zum Beispiel liegt es in der Verantwortung der Eltern bzw. der Aufsichtspersonen (und das können die Fachkräfte der Spielmobile sein!) für die Einhaltung des Abstandes zu sorgen. Bitte an der Stelle genau überlegen, was im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen verantwortlich ist.

 

Selbstverständlich stehen wir weiterhin für alle Eure Fragen zur Verfügung, per Mail und per Telefon.
Bei Unklarheiten unterstützen wir Euch gerne!

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