Herzlich Willkommen
bei der AGJF

dem Fachverband der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in Baden-Württemberg.

Jugendhäuser, Jugendzentren, Jugendtreffs, Jugendcafés, Spielmobile, Aktivspielplätze, Jugendfarmen – das ist die Offene Kinder- und Jugendarbeit!

Jugendliche sind…

Jugendhäuser müssen geschlossen werden. Wie gestalten wir Jugendarbeit in diesen Zeiten?

Die Landesregierung hat eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie tritt am 18. März 2020 in Kraft.
Dort werden die Jugendhäuser explizit benannt. Sie müssen geschlossen werden. Damit erübrigt sich die Abklärung mit den örtlichen Behörden. Das gilt auch für alle anderen außerschulischen Bildungseinrichtungen und natürlich unabhängig von der Trägerschaft. Wir interpretieren das so, dass auch die selbstverwalteten Jugendräume betroffen sind - auch diese sind zu schließen.
Der vollständige Text der Rechtsverordnung befindet sich hier.

Wie gestalten wir Jugendarbeit in diesen Zeiten? – bitte berichtet uns darüber!

Die aktuelle Situation ist für alle neu und ungewohnt. Gerade für Kinder und Jugendliche ist sie völlig außergewöhnlich. Es war bis vor wenigen Tagen undenkbar, dass Schulen plötzlich geschlossen sind, Supermarktregale leer, Geschäfte geschlossen, Freizeit praktisch nur mehr auf Eigeninitiative gestaltbar ist. Für viele Kinder und Jugendliche erscheint die Situation evtl. auch befremdlich, ja bedrohlich. Da stellt sich die Frage, wie wir mit ihnen im Gespräch bleiben. Welche Möglichkeiten haben wir, mit ihnen darüber zu sprechen? Wie halten wir die Beziehungen zu ihnen aufrecht in einer Situation, in der sie besonders viele Fragen haben?

Wir bitten Euch deshalb, uns Eure Aktionen und Ideen zu schreiben: Wie haltet ihr Kontakt? Welche Online-Tools verwendet ihr? Welche Formen von digitaler Jugendarbeit setzt ihr um? Welche Informationen haltet ihr bereit? Wie versorgt ihr die Kinder und Jugendlichen damit?
Beschreibt uns einfach, wie es bei Euch weitergeht, wie es zugeht, ganz formlos. Wir sammeln die Beispiele und veröffentlichen die Ideen dann auf der AGJF-Website als Anregungen für alle! Schickt einfach eine Email an info@agjf.de

Wir freuen uns auf Eure Nachrichten und Berichte!

Corona Pandemie hat Auswirkungen auf GEMA Gebühren

Auch die GEMA hat ab sofort Notfall-Maßnahmen für ihre Lizenznehmer eingeführt. Diese gelten ab dem 16. März und sind besonders wichtig für alle Einrichtungen, die jetzt ihre Einrichtung geschlossen haben und mit der GEMA Monats-, Quartals- und Jahresverträge für ihre Musiknutzung abgeschlossen haben!  Weitere Informationen  hier

Jahrestagung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit am 11./12.5.2020 in Gültstein

„Freiraumkonzeptionsambivalenzanforderungserwartungsmanagement“ -  Ansprüche und Widersprüche in der Praxis

Aufgerieben zwischen widersprüchlichen Erwartungen und Aufträgen von verschiedenen Seiten und nicht zuletzt den teils gegensätzlichen bis unvereinbaren Interessen der Besucher*innen - das ist Alltag für Mitarbeiter*innen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sie sollen die unterschiedlichsten Anforderungen und Bedürfnisse – von Träger und/oder Kommune, Jugendlichen, Kindern, Kooperationspartner*innen, der Nachbarschaft usw. - unter einen Hut bekommen und dabei gleichzeitig ihre fachlichen Standards verteidigen. Wie das gelingen kann, steht im Zentrum der 7. Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit.  
Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

„Pass halt (noch) besser auf“ - Aufsichtspflicht – Teil zwei des Gutachtens

Wir haben großem Zuspruch zu unserem Rechtsgutachten zur Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht bekommen, vielen Dank dafür! Gleichzeitig erreichten uns zahlreiche Nachfragen, die darüber hinausreichen. Wohl wissend, dass wir nicht alle Detailfragen gutachterlich klären können, haben wir die häufigsten im Teil zwei des Gutachtens aufgegriffen.  weiterlesen 




Träger der OKJA als attraktive Arbeitgeber

Neue AGJF-Broschüre für die Fachkräftegewinnung
Immer mehr Träger kennen inzwischen diese Situation: trotz recht guter Bedingungen finden sich kaum mehr qualifizierte Fachkräfte. „Was tun?“,  fragen sich immer mehr Personalverantwortliche in kleinen, mittleren und - zunehmend auch -  großen Einrichtungen der OKJA.
Mit der neuen Broschüre möchte die AGJF Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit unterstützten, in ihren Einrichtungen den Bereich Personalgewinnung und –bindung aktiv zu gestalten und sich als Arbeitgeber attraktiv auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.   weiterlesen

„Projekt Jungsein in der Kommune“ (PJuK)

Achtung! Neue Frist und veränderte Antragsbedingungen!!! Mit diesem Projekt werden Möglichkeiten eröffnet Themen und Aufgaben anzugehen, für die im Alltag oft keine Zeit, keine Ressourcen oder auch zu wenig fachliche Unterstützung vorhanden sind. Die Fördersumme pro Projektstandort beträgt 15.000,--€. Damit können z.B. die Bedarfe junger Menschen vor Ort sichtbar gemacht und entsprechende Konzepte und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit (weiter-) entwickelt werden. Abgabetermin für Interessensbekundungen ist der 10.06.2020.

Erhebung zu „Politischen Interventionen im Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit“

bei der letzten Jahrestagung hatten wir das Thema „Diffamierung der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit … durch politisch Andersdenkende…“ prominent ins Zentrum gestellt.  Unsere Partnerin, die Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen hat dazu jetzt ein Forschungsprojekt gestartet, um ein klares Bild der Situation zu bekommen. Mehr Informationen und den Fragebogen finden Sie im weiterführenden Text.

„Freie Räume“

ein Film über die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung
Mit Parolen wie “Was wir wollen: Freizeit ohne Kontrollen” gingen Anfang der 70er Jahre Jugendliche auf die Straßen, sammelten Unterschriften und stritten sich mit Kommunalpolitiker*innen. Anknüpfend an die 68er-Revolte hatten sich in einer Vielzahl von Städten und Gemeinden Initiativgruppen Jugendlicher gebildet, die eigene Treffpunkte für ihre Freizeitgestaltung wollten – ohne Konsumzwang und ohne Kontrolle durch Erwachsene. Der Film zeigt die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung von damals bis heute.
 

Der Kern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

FREIRAUM

GESTALTEN UND ENTSCHEIDEN

Die OKJA bietet Kindern und Jugendlichen Freiräume an, die heute selten geworden sind. Die Besucher*innen der Einrichtungen entscheiden selber, was passiert, sie gestalten nach eigenen Ideen und Interessen. Es gibt keine inhaltlichen Vorgaben.

LEBENSWELT

ERNST NEHMEN UND HINTERFRAGEN

Ausgangspunkt der OKJA sind die Erfahrungen und Perspektiven der Kinder und Jugendlichen, so wie sie die Welt sehen. Das bedeutet, Kinder und Jugendlichen wirklich ernst zu nehmen. Es hindert aber nicht am kritisch hinterfragen und diskutieren.

DEMOKRATIE

TEILHABEN UND TEILNEHMEN

Eigene Ideen einbringen, Interessen vertreten und mit denen der Anderen ins Verhältnis setzen. In der OKJA gelten die Spielregeln der demokratischen Gesellschaft. Teilhaben und teilnehmen für alle. Nicht nur im Jugendhaus, auch darüber hinaus im Stadtteil, in der Gemeinde, in der Stadt.

OFFENHEIT

EINFACH KOMMEN

Die OKJA ist offen für alle Kinder und Jugendliche. Es gibt keine Mitgliedschaft oder andere Voraussetzungen. Sie ist offen für die Themen der Kinder und Jugendlichen. Sie ist nicht auf bestimmte Methoden festgelegt. Jeder Tag eine neue Chance.

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Klarstellung zur Schließung von Jugendhäusern bis zum 19.4. und zur Einstellung der Aktivitäten der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit:

Da uns immer wieder Nachfragen dazu erreichen, hier die Klarstellung zu den Terminen aus dem Ministerium für Soziales und Integration:

Die verbandliche Jugendarbeit nimmt im Kern Vereinsaktivitäten wahr und ist daher unter § 3 zu fassen, der ausdrücklich keine Befristung bis 19.04. enthält. Die verbandliche Jugendarbeit kann daher an ihre Mitglieder kommunizieren, dass deren Aktivitäten bis Außerkraftsetzung der Verordnung am 15.06.2020 untersagt sind.

Jugendhäuser sind hingegen im Gleichklang mit der Schließung von Schulen, Kindertagesstätten etc. nach § 4 Abs. 1 Ziffer 6 vorerst bis 19.04.2020 geschlossen.

Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass sämtliche Maßnahmen sowie ihre zeitliche Beschränkung im Hinblick auf die dynamische Entwicklung der Virusepidemie angepasst werden können und müssen.